Multimedia Anwendungen mit DSL

DSL ANWENDUNGEN

DSL Tarife

bestimmen, wie viel Geld man pro Monat für eine Verbindung ins Internet ausgibt und wie der zu zahlende Betrag berechnet wird. Lange Zeit konnte man als Internetnutzer vor allem zwischen zwei Varianten der DSL Tarife wählen: den DSL Zeit- und den Volumentarifen. Beide Varianten der DSL Tarife hatten ihre Vor- und Nachteile. Welche? Einfach weiter lesen!

DSL Tarife - DSL Zeittarife

Die Uhr tickt und tickt und tickt, der Internetnutzer mit Zeittarif sieht es mit Sorge. Kein Wunder, schließlich sind Zeittarife diejenigen DSL Tarife, bei denen man für die Zeit, die man im Internet verbringt, bezahlt. Zahlt man also beim Zeittarif beispielsweise 0,88 Cent pro Minute, so kostet eine Stunde im Netz 0,53 Euro. Allerdings ist es bei dieser Variante der DSL Tarife völlig gleichgültig, ob man in der abgerechneten Stunde ein MB oder 100 MB an Daten aus dem Netz lädt.

DSL Tarife - DSL Volumentarife

Bei dieser Art des DSL Anschluss wiederum spielt Zeit keinerlei Rolle, wohl hingegen die Größe der Daten, die man aus dem Netz lädt. Man zahlt also beispielsweise pro Megabyte, das man auf den eigenen Computer downloaded. Kostet etwa jedes herunter geladene MB 0,7 Cent, so verursachen die als Volumentarif bezeichneten DSL Tarife bei einer 20MB Datei Kosten von 14 Cent. Dabei ist es im Rahmen dieser DSL Tarife gleichgültig, ob man für den Download der 20 MB eine Minute oder eine Stunde benötigt. Bei beiden hier vorgestellten Varianten für DSL Tarife - Zeit- und Volumentarifen - existieren bereits Vorformen von Flatrates. Bei ihnen sind etwa die ersten zwanzig Stunden im Netz (bei Zeittarifen) oder die ersten 200 MB (bei Volumentarifen) gegen Zahlung eines meist geringen Pauschalbetrags kostenfrei. Erst danach wird im Rahmen dieser DSL Tarife pro Minute oder pro auf den Computer geladenem Megabyte abgerechnet.

DSL Tarife - Die DSL Flatrate

Sie ist quasi die Königin der DSL Tarife und heiß begehrt: die DSL Flatrate. Zeit- und Volumentarife sind nur noch DSL Tarife untergeordneten Ranges. Sie sind irgendwo in Nischen der DSL Welt Zuhause, seit die DSL Flatrate etwa Anfang des 21. Jahrhunderts den Markt eroberte. Als DSL Flatrate bezeichnet man Internetverbindungen zum monatlichen Pauschalpreis. Man zahlt also einmal im Monat einen festen Betrag und kann fortan mit dieser Königin der DSL Tarife so oft ins Internet, wie man möchte, und dabei beliebig viele Daten herunterladen. Der Begriff "Flatrate" war allerdings kurzfristig verwirrend. Das Kölner Gericht hatte es der Telekom untersagt, als Flatrate beworbene Tarife ab einem bestimmten Datenvolumen zu drosseln. (vollständiger Bericht auf chip.de).
Waren Flatrates anfangs noch relativ teuer, so wurden sie stetig preiswerter und sind heute eindeutig Standard DSL Tarife - für viele DSL Anwendungen im Internet geradezu unverzichtbar. Wer nämlich einen der anderen DSL Tarife wählt, um etwa Online Games zu spielen, könnte schnell in die Verlegenheit kommen, etwas zu tief ins Portemonnaie greifen zu müssen.